Die Schweren Kreuzer der ADMIRAL HIPPER-Klasse (Marine-Arsenal Band 16) (Repost)


Siegfried Breyer - Die Schweren Kreuzer der ADMIRAL HIPPER-Klasse
Podzun-Pallas-Verlag | 1991 | ISBN: 3790904295 | German | 52 pages | PDF | 43.39 MB
Marine-Arsenal Band 16

Zur vorgeschichte der Schweren Kreuzer im Bau künftiger Kreuzer ab, um einem Wettrüsten auch in dieser Kategorie einen Riegel vorzuschieben. Nur Großbritannien sperrte sich, um seine mit 19-cm-Ge-schützen bewaffneten Kreuzer nicht abrüsten zu müssen. So kam es zu qualitativen Beschränkungen - wie bei den Großkampfschiffen - auch bei den Kreuzern: Neu­bauten durften nicht über 10.000 ts Typverdrängung hin­ausgehen und nicht mit stärkeren Geschützen als 20,3-cm (8 Zoll) bewaffnet werden. Damit war der "Heavy Cruiser", zu deutsch "Schwerer Kreuzer" (vielfach auch "Washington Cruiser" genannt) aus der Taufe gehoben worden. Was dieser Flottenvertrag aber gerade hatte vermeiden wollen, setzte er in Gang: Von allen ver­tragsschließenden Mächten wurde alsbald der Bau sol­cher "Washington-Kreuzer" aufgenommen, zuerst in dem maritim-wirtschaftlich aufstrebenden Japan, dann in Großbritannien und Frankreich, schließlich in Italien und dann auch in den USA (später kamen dann noch Argentinien, Spanien und die Sowjetunion hinzu). Dieses neue, auf den Kreuzertyp verlagerte Wettrüsten ließ deutlich werden, daß man in diesem eine Art von "Er­satz-Schlachtschiff sah. das jeder der beteiligten Staaten nur deshalb für sich beanspruchte, weil es auch die "an­deren" beschafften. Insgesamt entstanden bis zum Be­ginn des Zweiten Weltkrieges mehr als 60 solcher "Wa­shington-Kreuzer".